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Tagung: Begegnungen an der Neiße/Spotkania nad Nysa

Wie gestalten wir gemeinsam den deutsch-polnischen Grenzraum an der Neiße?

Dieser Frage widmet sich eine zweitägige Fachtagung, die das IBZ St. Marienthal gemeinsam mit der Stiftung Kreisau (Fundacja Krzyżowa) im September 2026 in Ostritz ausrichtet.


Die Veranstaltung bringt rund 80 Expertinnen und Experten, Praktikerinnen und Praktiker sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Deutschland und Polen zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Chancen im Grenzraum zu diskutieren und konkrete Schritte für eine vertiefte Zusammenarbeit zu vereinbaren.


Den inhaltlichen Rahmen setzt am ersten Tag ein Eröffnungsreferat zur Lage und Entwicklung des Grenzraums, bevor vier thematische Impulsreferate die Arbeit in ebenso viele zweisprachige Kleingruppenworkshops eröffnen. In diesen Panels erarbeiten die Teilnehmenden entlang der zentralen Themenfelder konkrete Handlungsoptionen, Zuständigkeiten und erste Pilot-Ideen. Der erste Tag schließt mit einer moderierten Plenumsdiskussion, bevor der Abend mit einem Konzert in der historischen Klosterkirche und einem offenen Begegnungsabend den Rahmen für informellen Austausch und neue Verbindungen schafft.


Der zweite Tag vertieft die Ergebnisse: Weitere Impulsreferate im Plenum – darunter ein Referat zur aktuellen bildungs- und regionalpolitischen Lage – führen in eine moderierte Podiumsdiskussion, an der neben deutschen und polnischen Fachleuten auch der sächsische Kultusminister Conrad Clemens teilnimmt. In einer zweiten Workshop-Runde übersetzen die Panels ihre Diskussionen in umsetzungsreife Pilot-Steckbriefe und arbeiten an der „Neiße-Agenda" – einem gemeinsamen Dokument mit Prioritäten, Verantwortlichkeiten und Zeithorizonten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Eine abschließende Feedbackrunde bündelt die Ergebnisse beider Tage.


Begleitend zur Tagung ist im IBZ die Ausstellung über Emil Krebs zu sehen, die in den Pausen und am Abend besucht werden kann. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Polnisch; Simultandolmetschen im Plenum sowie Konsekutivdolmetschen in den Workshops stellen die aktive Beteiligung aller Teilnehmenden sicher.


Die Ergebnisse der Tagung werden in den zweisprachigen „Marienthaler Impulsen" dokumentiert und digital veröffentlicht. Ein Follow-up-Treffen in Görlitz/Zgorzelec ist spätestens für Oktober 2026 geplant, um die Neiße-Agenda in die Umsetzung zu bringen.

Die Tagung wird gefördert durch den Interreg Kleinprojektefonds Polen–Sachsen 2021–2027 (EFRE).



Status :     Plätze frei
Anmeldungen :     0
freie Plätze :     80
   
Beginn :     Mi., 02.09.2026, 09:00 Uhr
Ende :     Do., 03.09.2026, 14:00 Uhr
Dauer :     2 Tage
   
Standort :     STIFTUNG IBZ ST. MARIENTHAL / Tagungssaal
Gebühr :     0,00 € (inkl. MwSt.)
   
Ansprechpartner/-in :     Rene Seidel
seidel@kokopol.eu
Tagungssaal

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